Heinrich Bobst
                                                  

Künstlerische Laufbahn
 

20.11.46 Geburt in Zürich
 
1954 - 62 Schulbesuch in Balsthal, SO (unauffälliges künstlerisches Verhalten)
 
1962 - 65 Berufslehre als Laborant im Versuchslaboratorium der von Roll AG:
1963 erstes geschweisstes Raumobjekt aus Recycling-Material.
 
1965 - 68 Technikum Winterthur, Abteilung Chemie mit Diplomabschluss als Chemiker HTL. 1965 erste Aktivitäten im Design von Möbeln. 1967 erste photographische Experimente anlässlich eines Studienaufenthaltes in Irland.
 
1968 - 69 Assistent am Technikum Winterthur
 
1969 - 71 Research Chemist bei Syntex Corp. in Freeprt, Bahamas. Fortsetzung der photographischen Experimente.
 
1971 - 72 Sachbearbeitender Chemiker in der Abteilung Forschung und Entwicklung der Buss AG in Pratteln. 1971 entstehen im Versuchslabor im Rahmen von Extrusionsexperimenten für Prozessoptimierungen innovative Raumobjekte aus PVC. Beschäftigung mit Gegenwartskunst anlässlich der ersten Art Basel Ausstellungen.
 
1972 - 93

Leitung eines  Profit-Centers der Uni-Chemie AG, ein Tochterunternehmen der damaligen Juvena-Gruppe in Volketswil. Ab 1972 Weiterentwicklung von Ideen im Bereich Möbel-Design.

1974-76 entstehen erste Raumobjekte aus Eisendraht und andern Materialien.

1980 Bezug des ersten Einfamilienhauses mit eigener Werkstatt, die primär dem Möbel-Design und Fertigung für Eigenbedarf dient. 1984 entstehen erste selbst entwickelte Leuchtkörper im Eigendesign. Beschäftigung mit Architektur und Bautechnik mittels Fernstudium.
 

1993 - 2001 Erwerb einer massgeblichen Beteiligung zusammen mit andern Partnern der Induchem AG, die gleichzeitig ihrerseits den bisherigen Arbeitgeber, die Firma Uni-Chemie AG, zu 100% übernimmt. Annahme verschiedener Verwaltungsratsmandate. In dieser Periode steht leider keinerlei Zeit für künstlerische Aktivitäten zur Verfügung.
 
2001 - 03 Verkauf der Beteiligung an Induchem Holding AG. Intensive Beschäftigung mit Architektur und Bau eines neuen Eigenheims aufgrund vorwiegend eigener Ideen und Konzepte.
 
2003 - 04 Weitere Design-Möbel und Lampen entstehen. Endgültige Beendigung sämtlicher beruflichen Aktivitäten als Chemiker und Rücktritt von allen Verwaltungsratsmandaten.
 
2005 - 08 Intensive Beschäftigung mit Kunst und gezielte, systematische Weiterbildung in Kunstgeschichte. Aktive experimentelle Beschäftigung mit diversen Gemäldetechniken und Kreation diverser, charakteristischer Raumobjekte und Rauminstallationen aus Stahlprofilen.
 
2008 Eröffnung und Betrieb des Kunstlabors in Zürich.
 
2009 Erste externe Ausstellungen.
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2010 Erste Raumobjekte aus dichroitisch beschichtetem Acrylglas.
 
2011 Erweiterung des Kunstlabors um ein zusätzliches Stockwerk.
 

 

Mitgliedschaften
 

Gewerbeverein  Zürich 4 www.zuerich4.ch
 
Sculpture Network www.sculpture-network.org
 
Artischock www.artischock-verein.ch